Entstehung und Geschichte des Vereins DADG

Die organisatorischen Wurzeln der Intendierten Dynamischen Gruppenpsychotherapie liegen in der Sektion Gruppenpsychotherapie der Gesellschaft für ärztliche Psychotherapie der DDR. In jener Gesellschaft waren sowohl Ärzte, als auch Diplom-Psychologen Mitglieder.

In der Wendezeit wurde der Deutsche Arbeitskreis für Intendierte Dynamische Gruppentherapie (DADG) gegründet. Neben fachlichem Austausch stand die Fortführung der Ausbildung und Weiterentwicklung unserer Methode im nun gesamtdeutschen Dialog im Vordergrund.

Der DADG hat seit 1990, mit dem seit 1967 im Westen Deutschlands gegründeten Deutschen Arbeitskreis für Gruppendynamik und Gruppentherapie (DAGG), um eine Lösung gerungen, dort eine eigenständige Plattform für die ehemaligen ostdeutschen Gruppenpsychotherapeuten zu schaffen. Dies ist mit der Gründung der Sektion Intendierte Dynamische Gruppenpsychotherapie (IDG) im Jahr 2000 gelungen. Im DAGG gab es damit einen Ort in dem sich die Mitglieder des DADG mit den Kollegen aus dem Westen vernetzen konnten. Dies führte zu neuen Formen der Zusammenarbeit wie z. B. dem Forschungsprojekt mit der Sektion KuP in Brochterbeck. Die Ergebnisse wurde 2006 im Psychosozialverlag veröffentlicht unter dem Titel "Gruppenanalyse im Dialog. Ein gruppenpsychotherapeutisches Forschungsobjekt".

Mit der Gründung der Sektion IDG im DAGG verschob sich der Schwerpunkt des Vereins DADG immer mehr in Richtung Aus- und Weiterbildung. So wurde der DADG zum Aus- und Weiterbildungsinstitut umstrukturiert. Bei der Neugründung der Deutschen Gesellschaft für Gruppenanalyse und Gruppenpsychotherapie (D3G) im Oktober 2011 war der DADG dann eines der Gründungsmitglieder des neuen Beirats der Weiterbildungsstätten.



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